Amnesia Rebirth-Guide: Die besten Tipps und Tricks

Schattenmonster und eine untergegangene Zivilisation, mitten in der Wüste Algeriens. In unserem Amnesia Rebirth Guide verraten wir euch die wichtigsten Tipps und Tricks, um den Horror zu überleben.

  • von Jonathan Harsch am 20.10.2020, 11:19 Uhr
Amnesia Rebirth Logo Artwork

In diesem Amnesia Rebirth Guide erfahrt ihr:

  • Was ihr bei euren Erkundungen beachten müsst
  • Wie ihr den Monstern entkommt
  • Wie ihr bei Verstand bleibt

Nach über zehn Jahren veröffentlichen Frictional Games endlich einen (selbst entwickelten) Nachfolger zu Amnesia: The Dark Descent. Die Geschichte von Amnesia Rebirth spielt viele Jahre später und viele Kilometer entfernt, in der Wüste von Algerien. Nach einem Flugzeugabsturz müsst ihr in der Rolle der Französin Tasi Trianon einem Alptraum entkommen – und das schwanger.

Wie bereits im Vorgänger geht es in Amnesia Rebirth nicht darum, seine Gegner anzugreifen. Stattdessen müsst ihr den Schattenkreaturen aus dem Weg gehen und eure eigenen Ängste besiegen. Wie ihr das macht, erfahrt ihr in unserem Guide mit den besten Tipps und Tricks. Amnesia Rebirth ist für PC und Playstation 4 erhältlich.

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Wie überlebe ich die Wüste?

Macht euch klar, dass ihr euch in Amnesia Rebirth in einer unfreundlichen Umgebung bewegt. Wie in Amnesia: The Dark Descent macht euch die Dunkelheit in der Nacht, sowie in Gebäuden und Höhlen zu schaffen. Nur an gut beleuchteten Orten erholt sich Tasi ein wenig von den Schrecken, die sie umgeben.

Befindet ihr euch tagsüber unter freiem Himmel, ist die Situation aber auch nicht viel besser, denn dann brennt die Sonne gnadenlos auf euch nieder. Hier gilt es, das Licht zu meiden und in den Schatten zu bleiben, um einen Hitzeschlag zu vermeiden.

Amnesia Rebirth – Wo muss ich hin & was ist das Ziel?

Amnesia Rebirth hat deutlich mehr weitläufige Areale als die beiden Vorgänger. Sich mit dem Erkunden zu viel Zeit zu lassen, ist aber keine gute Idee, denn meistens setzen euch Hitze oder Dunkelheit zu. Besonders viel zu finden gibt es im Spiel ohnehin nicht. In der Regel sind es Dokumente, Streichhölzer oder Lampenöl. Und diese Gegenstände sind nur selten versteckt, sondern liegen meist offen herum.

Gerade wenn ihr in der Natur unterwegs seid, müsst ihr nicht in jeden Winkel schauen. Lenkt euch das Spiel eindeutig in eine Richtung, nehmt den Wink an, denn am Ende der Abzweigung wartet bestimmt keine Schatztruhe. Alles, was euch nützt, ist von menschlicher Hand hergestellt, also achtet auf Dinge wie Zelte, Schlafmatten oder Feuerstellen. Nur dann lohnt sich ein Umweg.

Amnesia Rebirth macht es nicht immer ganz klar, wohin ihr gehen müsst, aber es gibt fast immer Anhaltspunkte. In offenen Gegenden achtet ihr auf die Natur. Wo ist Schluss und hinter welchem Hügel könnte es weitergehen? In engeren Arealen ist Licht häufig ein guter Orientierungspunkt, besonders wenn ihr selbst keine Lichtquelle besitzt.

Und dann wäre da noch die andere Welt. Die hier herrschende Dunkelheit, in Kombination mit dem Nebel und der durch die Luft fliegenden Asche, lassen euch nur wenige Meter weit blicken. Da ihr diese Welt so schnell wie möglich wieder durch ein Portal verlassen wollt, ist hier der magische Kompass euer bester Freund. Er weißt euch in die Richtung des nächstgelegenen Portals.

Wie bleibe ich bei Verstand?

Wie bereits angesprochen, muss Tasi die Sonne und die Dunkelheit meiden, um bei klarem Verstand zu bleiben. Um der Hitze zu entkommen, rennt ihr einfach von Schatten zu Schatten. Mit der Finsternis ist das deutlich komplizierter. Besonders in komplexeren Umgebungen wie dem Fort der Fremdenlegion, ist es essenziell, dass ihr euch klare Ziele setzt und nicht durch die Gänge irrt.

In Gebäuden und Höhlen gibt es nur wenige Lichtquellen. Manchmal scheint die Sonne durch eine Öffnung oder eure Kollegen haben eine Fackel entzündet, die noch brennt. Bewegt euch möglichst schnell zwischen diesen Punkten, oder setzt euch selbst kleine Safe-Spaces, indem ihr Lampen, Kerzen oder Feuerstellen mit einem Streichholz entzündet. Achtung, Streichhölzer gehen aus, wenn sich Tasi zu schnell bewegt.

In der größten Not hilft euch die Lampe. Allerdings verbraucht sie extrem viel Öl. Nutzt sie also nur, wenn die Angst zu groß wird oder wenn ihr einen kurzen Blick auf die Umgebung werfen müsst. Haltet ihr euch länger an einem Punkt auf, ist es grundsätzlich besser, eines der Streichhölzer zu verbrauchen und etwas zu entzünden. Vor allem zu Beginn gibt es davon deutlich mehr als Ölkanister.

Eine weitere Möglichkeit, den geistigen Zustand wieder zu verbessern, ist Tasis ungeborenes Kind. Es ist der einzige Grund, warum sie versucht zu überleben und ihr Anker in der Realität. Per Knopfdruck streichelt sie ihren Bauch und redet mit dem ungeborenen Kind. Natürlich kann sie sich auch einfach ein Fläschchen Laudanum hinter die Binde kippen, aber die Vorräte sind extrem beschränkt.

Nimmt der Wahnsinn Überhand, beginnt Tasi wie eine Betrunkene durch die Umgebung zu wanken und zu halluzinieren. Wird es noch schlimmer, fällt sie zu Boden. Dann habt ihr die Möglichkeit, sie durch einen Quick-Time-Event doch noch zu retten. Geht auch das schief, fällt sie in Ohnmacht und erwacht beim letzten Checkpoint.

Neben der Hitze und der Dunkelheit nagen auch schreckliche Anblicke an eurer geistigen Gesundheit. Dazu zählen tote Kollegen oder besonders grausam zugerichtete Leichen, die ihr euch deshalb nicht zu lange ansehen solltet.

Wie umgehe ich die Monster in Amnesia Rebirth?

Zwar liegt in Amnesia Rebirth so mancher scharfe Gegenstand herum, aber versucht erst gar nicht, sie gegen die Schattenmonster zu verwenden. Immerhin haben den Soldaten selbst ihre Gewehre nicht geholfen. Da der Anblick eines Feindes euch auch noch in den Wahnsinn treibt, ist es das Ziel, möglichst viel Raum zwischen sie und Tasi zu bringen. Wenn ihr geduckt lauft, verursacht ihr weniger Lärm.

Genau wie im Vorgänger sind die Monster in Amnesia Rebirth noch immer ziemlich gescriptet. Ihr könnt bei einem Fehlversuch also davon ausgehen, dass sie sich beim nächsten Mal ähnlich verhalten. Viel besser, als wegzurennen und sich zu verstecken, ist es also, die Feinde zu umgehen. Allerdings gibt es gescriptete Szenen im Spiel, bei denen ihr flüchten müsst.

Wenn sich eines der Monster in der Nähe befindet, müsst ihr umdenken, denn Licht ist jetzt nicht mehr euer Freund. Im Licht zu stehen oder sich mit einer Lichquelle zu bewegen, führt nur dazu gesehen und letztendlich auch erledigt zu werden. Nehmt lieber eine kleine Verschlechterung von Tasis Geisteszustand in Kauf, als vor einem Feind mit der Laterne zu wackeln.

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Türen spielen eine wichtige Rolle in Amnesia. Manche solltet ihr offen lassen und andere wiederum schließen. Ein Beispiel: Lauft ihr an einem Zimmer vorbei, in dem man sich gut verstecken könnte, dann lasst die Tür auf, damit ihr im Notfall schnell hindurchkommt. Wollt ihr hingegen einen Raum in Ruhe erkunden, schließt die Tür hinter euch, da sie euch feindlichen Blicken entzieht und euch beim Aufgehen warnt.

Wie löse ich die Puzzle?

Die Puzzle in Amnesia Rebirth sind nicht besonders herausfordernd. In der Regel zwingen sie euch nur dazu, gefährliche Gebiete zu durchqueren. Wenn ihr ein Item benötigt, ist es in der Regel nicht weit. Oft geben auch die vielen verstreuten Dokumente einen Hinweis auf die Lösung. Denkt immer daran, dass ihr Gegenstände aufheben, schieben und werfen könnt.

Verschiedene Enden – Wirkt sich Tasis Angst auf die Story aus?

Wie schon Amnesia: The Dark Descent zuvor, hat auch Amnesia Rebirth mehrere Enden. Neu ist aber, dass der Abspann dieses Mal von Tasis Zustand abhängig ist. Wer das beste Ende erreichen möchte, muss darauf Achten, dass die Protagonistin möglichst selten in Angstzustände verfällt.

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Jonathan Harsch
Jonathan Harsch

Arbeitet als freier Autor und Texter. Auf allen Konsolen und ab und an auch auf dem PC unterwegs. Am liebsten mag er es gruselig.

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