Age of Empires 3: Definitive Edition – Die besten Tipps & Tricks

Age of Empires 3: Definitive Edition präsentiert sich in neuem Gewand und mit zahlreichen Extra-Features. Wir verraten euch Tipps für einen perfekten Start und die besten Tricks zu den Kämpfen.

  • von Niklas Walkerling am 20.10.2020, 11:16 Uhr
Age of Empires 3: Definitive Edition Tipps Tricks

In unserem Tipps-Guide zu Age of Empires 3: Definitive Edition erfahrt ihr:

  • Wie ihr den perfekten Start hinlegt
  • Was es strategisch zu beachten gibt
  • Auf welche Tricks die Profis zurückgreifen

Mit Age of Empires 3: Definitive Edition meldet sich ein weiterer Strategiespiel-Klassiker in verbesserter Optik, zwei neuen Spielmodi und zwei Extra-Völkern zurück. Ebenso wurde die Benutzeroberfläche modernisiert und an der generellen Benutzerfreundlichkeit geschraubt. Für den optimalen Einstieg stellen wir euch die besten Tipps & Tricks vor.

Der perfekte Start in Age of Empires 3: Definitive Edition

Schießt zu Spielbeginn euer erstes Tier, aber noch nicht mehr als dieses eine. Erlegte Tiere verlieren nämlich mit der Zeit ihren Nahrungsbestand, weil sie verderben. Desto mehr Siedler ihr auf die Jagd schickt, umso mehr Tiere könnt ihr gleichzeitig erlegen. Parallel bildet ihr permanent Siedler aus, sodass im besten Fall die Produktionskette niemals abbricht. Außerdem schickt ihr den Kundschafter oder Späher über die Karte, um Schätze einzusammeln, den Gegner aufzuspüren und weitere Herden zu entdecken.

Die Herden jagt ihr immer in Richtung eures Dorfzentrums, damit sie sich dorthin bewegen. So haben die kommenden Siedler kürzere Laufwege und bringen sich bei gegnerischen Überfällen schneller in Sicherheit. Stellt euch hinter einem Tier der Herde auf und schießt es in Richtung Dorfzentrum ab. Mit gedrückter “Shift”-Taste könnt ihr euren Siedlern Folgebefehle geben, sodass sie zum Beispiel direkt das nächste Tier erlegen, wenn ihre aktuelle Aufgabe erledigt ist.

Generell lässt sich Nahrung am schnellsten sammeln, dann Gold und für Holz brauchen eure Siedler am längsten. Heimatschiffsladungen sollten daher immer mit Holz und/oder Gold gefüllt sein und nicht mit Nahrung. Verleibt euch zunächst alle natürlichen Rohstoffe ein und baut später die Mühle. Priorisiert zuerst die Tiere und sammelt anschließend Beeren. Nahrung lässt sich nämlich von Tieren am schnellsten sammeln.

Ein Marktplatz ist fast immer die beste Wahl für euer erstes Gebäude, um durch die Entwicklung “Jagdhunde” die Wirtschaft anzukurbeln. Gebäuden und Einheiten lassen sich Tastenkürzel (Hotkeys) zuweisen, was sehr zu empfehlen ist, um unkompliziert zwischen den wichtigsten Elementen hin und her zu wechseln. Legt euer Dorfzentrum beispielsweise auf die “2” (Strg und “2” drücken) und Militärgebäude auf die “3”. Der Armee könnt ihr später die “1” zuweisen.

Die Spielkarte erkunden und zum eigenen Vorteil nutzen

Die Spielkarte zu erkunden und strategisch zu nutzen, ist in Age of Empires 3: Definitive Edition sehr wichtig, sowohl für eure militärische als auch wirtschaftliche Expansion. Durch den Nebel des Krieges sind zwar keine Truppenbewegungen zu sehen, jedoch lassen sich Herdenbewegungen ausmachen.

Achtet auf tote Tiere, denn diese deuten darauf hin, dass gejagt wurde. Sind neben den toten auch noch lebendige Tiere zu finden, sammeln dort gerade feindliche Siedler Nahrung. Dieses Wissen könnt ihr zu eurem Vorteil nutzen, in dem ihr mit schnellen Einheiten dorthin reitet und den Feind kalt erwischt.

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Analysiert besonders die nahe Umgebung und bezieht sie in eure Verteidigungstaktiken mit ein. Engstellen können leicht mit einem kurzen Wall oder passenden Gebäuden effizient versperrt werden. Im späteren Spielverlauf solltet ihr strategisch wichtige Punkte mit Türmen oder Dorfzentren besetzen. Strategisch wichtige Punkte sind meist höher gelegene Areale in der Kartenmitte. Dadurch kontrolliert ihr die Karte besser und sichert euch im besten Fall sogar zusätzlich Rohstoffe. Weitere Dorfzentren sind generell eine gute Idee, sobald ihr das dritte Zeitalter erreicht habt.

Wie kämpfe ich richtig in Age of Empires 3?

Infanterie, Kavallerie und Artillerie teilt ihr am besten in jeweils eigene Gruppen ein. Die drei Einheitentypen haben stark unterschiedliche Bewegungsgeschwindigkeiten und sollten deshalb getrennt voneinander agieren. Jede Einheit einer gemeinsamen Gruppe passt sich immer der langsamsten Einheit an. Eure Kavallerie galoppiert dementsprechend nur so schnell wie es eure Feldkanone erlaubt, wenn ihr sie in derselben Gruppe zusammenfasst.

In der Schlacht selbst ist auf eine sinnvolle Positionierung der Einheiten zu achten, bedeutet, Artillerie weit nach hinten stellen und bestmöglich geschützt. Kavallerie reitet zuerst rein oder unternimmt einen Flankenangriff. Nahkampfeinheiten benutzt ihr als vorderste Angriffslinie und als Beschützer der Fernkämpfer. Alle Schützen besitzen auf Hügeln und erhöhten Positionen zusätzliche Angriffsreichweite.

In großen Gefechten handelt es sich um einen guten Tipp, wenn ihr vorrangig eure Fernkampfeinheiten kontrolliert. Durch konzentriertes Feuer auf eine einzige Einheit lässt sich der Feind schneller und effektiver dezimieren als durch automatisierte Angriffe. Die KI wird nämlich immer die nächstgelegene Einheit ins Visier nehmen und nicht die mit den niedrigsten Lebenspunkten.

Für Nahkämpfer gilt das genaue Gegenteil. Hier ist der Auto-Attack-Befehl in großen Schlachten die beste Wahl, damit sich eine solide Angriffs-/Verteidigungslinie bildet.

Pro-Tipps für Age of Empires 3: Definitive Edition

Schuss- und Schlaganimationen können durch einen neuen Befehl frühzeitig abgebrochen und trotzdem noch ausgeführt werden. So funktioniert es: Sobald das Projektil abgeschossen wurde, führt ihr einen kurzen Bewegungsbefehl aus. Anschließend schießt ihr erneut und wiederholt den Vorgang beliebig oft. Dadurch seid ihr für den Gegner schwerer zu treffen und teilt trotzdem das Maximum an Schaden aus. Die Mechanik nennt sich “kiten”. Wichtig ist, dass die Bewegung nur so lange dauern sollte, wie die Zeit, die eure Einheit zwischen zwei Angriffen braucht.

Das Prinzip ist auch beim Verfolgen von fliehenden Gegnern sehr hilfreich, da ihr mit ihnen sozusagen “mitlauft” und trotzdem weiter schießt. Nach jedem Schuss/Schlag brecht ihr die Animation vorzeitig ab und bewegt euch in Richtung der Gegner. Wenn ihr es richtig macht, landet ihr mehr Treffer als durch den bloßen Auto-Attack-Befehl. Diese Mechanik nennt sich “Orb-Walk”.

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Beide Prinzipien gelten übrigens auch für den beliebten Vorgänger AoE2, für den wir ebenfalls einen Tipps-Guide angelegt haben: Age of Empires 2: Definitive Edition Tipps & Tricks.

Ein weiterer Pro-Tipp bezieht sich auf das Ausbilden von Einheiten. Es ist sinnvoll, Einheiten auszubilden, auch wenn ihr sie im Moment nicht braucht. Die Ausbildung könnt ihr jederzeit kostenlos abbrechen. Der Vorteil: Sollte ein Überraschungsangriff des Gegners eintreten, bildet ihr bereits Einheiten aus und habt schneller Zugriff darauf, als wenn ihr erst im Moment des Angriffs die Ausbildung beginnt.

Tipps zu den Stärken und Schwächen der Völker

Wie schon im Vorgänger spielt auch in Age of Empires 3: Definitive Edition die Wahl des Volkes eine wichtige Rolle. Manche Völker sind wirtschaftlich stärker als andere und sammeln bestimmte Rohstoffe schneller. Zum Beispiel können die Holländer schneller ins zweite Zeitalter vorrücken und früher große Mengen Gold sammeln. Wenn ihr das wisst, ist ein früher Rush meist die beste Wahl, da ihr den Holländer so unvorbereitet erwischt.

Gegen Militärisch starke Völker wollt ihr euch einen wirtschaftlichen Vorteil aufbauen. Achtet dabei auf eine gute Balance zwischen Siedlern, Wirtschaftsgebäuden und Einheiten zur Verteidigung. Hier eignen sich meistens Plänkler, da sie günstig und früh auszubilden sind.

Eine sehr starke und einsteigerfreundliche Nation sind die Franzosen. Sie starten mit einem Späher, der euch schnell die komplette Karte aufdeckt, ohne dass ihr Einheiten ausbilden müsst. Zudem habt ihr anstatt Siedlern Coureure (Übersetzt: Läufer), die stärker sind, mehr aushalten und schneller Ressourcen sammeln als übliche Siedler.

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Niklas Walkerling
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