Age of Empires 2: Definitive Edition: Die besten Tipps & Tricks

Mit Age of Empires 2: Definitive Edition meldet sich der Strategiespiel-Klassiker in verbesserter Optik und vielen Neuerungen zurück. Für den optimalen Einstieg stellen wir euch die besten Tipps & Tricks vor.

  • von Niklas Walkerling am 18.11.2019, 15:53 Uhr
Age of Empires 2 Definitive Edition Tipps & Tricks

in diesem Guide zu den besten Tipps & Tricks zu Age of Empires 2: Definitive Edition erfahrt ihr:

  • wie ihr Ressourcen optimal nutzt
  • welche Strategie ihr verfolgen solltet
  • warum Einheiten und Spezialitäten so wichtig sind

Age of Empires 2: Definitive Edition gehörte neben Warcraft 3 Reforged und Die Siedler (2020) zu den heiß ersehntesten Neuauflagen aktueller Zeit. Während viele Fans von der Age of Empires 1-Neuauflage enttäuscht waren, wurden sie von der Neuauflage des Spiele-Klassikers Age of Empires 2 regelrecht überrascht.

Mit dem Kauf der Version erhaltet ihr alle Inhalte der letzten 20 Jahre Age of Empires 2: Vier Erweiterungen, die komplett neue Kampagne “Die letzten Khane”, Auflösung in bis zu 4K, neue Animationen, Zoom-Funktionen und vieles mehr. Auch altbekannte Cheats aus Age of Empires 2 haben ihren Weg in die Neuauflage des Spiele-Klassikers gefunden.

Fans des Genres empfehlen wir unsere Liste der besten Strategiespiele und unseren Guide zu Age of Empires 4.

Inhaltsverzeichnis

  1. Tipps für die perfekte Wirtschaft in Age of Empires 2: Definitive Edition
  2. Nutzt unerschöpfliche Ressourcen
  3. Karte und Ressourcen optimal nutzen
  4. Mit der richtigen Strategie gewinnen
  5. Die perfekte Kampf-Formation
  6. Spezialitäten jedes Volks in AoE 2: Definitive Edition nutzen
  7. Kämpfe nach dem Schere-Stein-Papier-Prinzip
  8. Weitere Tipps

Tipps für die perfekte Wirtschaft in Age of Empires 2: Definitive Edition

Für die perfekte Wirtschaft in Age of Empires 2 müsst ihr die Ressourcen der Karte klug nutzen. Sammelt mit eurem Scout möglichst viele Schafe/Truthähne auf der Karte und führt sie unter euer Dorfzentrum. Falls ihr eine Wasser-Karte spielt, ist Küstenfisch eure erste Nahrungs-Wahl. Küstenfisch wird von allen Nahrungsarten am schnellsten gesammelt.

Sobald eure Schafe/Truthähne aufgebraucht sind, jagt ihr Wildschweine und lockt sie mit zwei Schüssen eines Dorfbewohners unter euer Dorfzentrum. Im Anschluss erledigt ihr es und nehmt es aus. Auf diese Weise sammelt ihr am schnellsten Nahrung und klickt rasch in die Feudalzeit hoch.

Ein genereller Tipp ist, die Transportwege so kurz wie möglich zu halten. Alle Lager, zu denen etwas transportiert wird, sollten möglichst nah an der jeweiligen Ressource platziert sein.

Erst wenn alle endlichen Nahrungsressourcen aufgebraucht sind, steigt ihr auf Felder um. Als äußerst hilfreich erweist sich hier die Option “Automatische Feldeinsaat“. Wenn ihr diese einschaltet, müsst ihr nicht mehr manuell jedes Feld neu besäen. Spielt ihr auf einer Wasser-Karte und euch fehlt Platz für Felder, eignen sich Reusen, um weitere Küstenfische fangen zu können.

Über den Marktplatz lassen sich Ressourcen verkaufen und einkaufen. Verkaufte Ressourcen bringen grundsätzlich weniger Gold, als sie im Einkauf kosten. Nutzt diese Option nur, wenn ihr über einen großen Überschuss einer Ressource verfügt oder dringend eine andere benötigt. Manche erforschbare Technologie im Marktplatz kann die Preise anpassen und auf ein lukrativeres Niveau bringen.

Nutzt unerschöpfliche Ressourcenquellen

Auch die Rekrutierung von Mönchen im Kloster kann äußerst lukrativ für eure Wirtschaft sein. Sammelt mit Mönchen Reliquien und bringt sie ins Kloster, um passiv Gold zu generieren. Je mehr Reliquien ihr besitzt, desto mehr Gold erhaltet ihr. Wird das Kloster zerstört, das die Reliquien beherbergt, können sie von feindlichen Mönchen eingesammelt werden.

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Marktplätze bieten ebenfalls eine Möglichkeit, unendlich viel Gold zu sammeln. Baut dazu einen Marktplatz, produziert Marktkarren und fahrt damit zu verbündeten Marktplätzen, um bis zu 100 Gold abzuholen. Indem ihr mit euren Marktkarren einmalig den Ziel-Marktplatz festlegt, fahren sie automatisch hin und her. Je weiter die zurückgelegte Distanz, desto mehr Gold wird aufgesammelt.

Karte und Ressourcen optimal zur Verteidigung nutzen

Ein früher Palisadenwall hilft euch enorm, wenn ihr vor Angriffen geschützt sein wollt. Beim Bau des Walls solltet ihr möglichst viele Ressourcen innerhalb des Walls bekommen, ohne den Wall zu weitläufig zu ziehen. Das würde zu viel Zeit kosten und gäbe dem Gegner unnötig viel Angriffsfläche.

Versucht während des Baus Wälder, Klippen oder Seen als natürliche Verlängerung eures Walls mit einzubeziehen. Dadurch spart ihr Zeit und bietet dem Gegner weniger Angriffsfläche. Später könnt ihr nach Bedarf einen Steinwall als zusätzlichen Schutz hinter dem Palisadenwall entlangziehen.

Gerade auf Karten mit vielen Bäumen, wie etwa Dunkler Wald, bietet sich der Bau von mehreren Wällen hintereinander an. In Kombination mit Verteidigungstürmen haltet ihr eure Stellung deutlich länger und schwächt gleichzeitig die Offensive eures Gegners. Vermeidet es jedoch, die erste Mauer-Linie mit Türmen zu unterbrechen und baut sie stets hinter dem Wall.

So vermeidet ihr direkte Angriffe von Nahkämpfern und Saboteuren und erhaltet mehr Zeit, sie vor dem Erreichen des Walls zu töten. Wenn eurer Rasse die Weiterentwicklung zum befestigten Wall möglich ist, solltet ihr sie schnellstmöglich erforschen. Dadurch erhöhen sich die Lebenspunkte und die Panzerung der Mauer enorm.

Auf selbsterstellten “No-Rush”-Karten sind alle Spieler von riesigen Wäldern umgeben, die frühzeitige Angriffe verhindern und genug Zeit liefern, Wirtschaft und Militär auszubauen. Auf “No-Rush”-Karten solltet ihr anfangs ausschließlich Dorfbewohner produzieren, die so viele Ressourcen wie möglich beschaffen und mit Außenposten die Wälder kontrollieren.

Mit der richtigen Strategie gewinnen

Wissen ist Macht. Das gilt für Age of Empires 2 Definitive Edition genauso wie für jedes andere Echtzeit-Strategiespiel. Daher ist der richtige Einsatz eures Spähers sehr wichtig. Je mehr Informationen ihr über die Karte und euren Gegner sammelt, umso bessere strategische Entscheidungen trefft ihr.

Um im späteren Spielverlauf erfolgreich zu expandieren, solltet ihr nach Steinbrüchen und Goldminen Ausschau halten. Wenn ihr es schafft euch diese zu sichern, laufen eurem Gegner auf kurz oder lang diese essentiellen Ressourcen aus. Baut an diesen Stellen Dorfzentren, um zusätzliche Arbeitskräfte zu erschaffen und um eure Dorfbewohner bei Gefahr einquartieren zu können.

Es ist ein guter Tipp, auf erhöhten Positionen zwischen euch und eurem Gegner, Burgen zu errichten, um die Karte zu kontrollieren. Auf diese Weise schränkt ihr Expansionsversuche des Gegenspielers ein und könnt leichter Truppenbewegungen sehen bzw. antizipieren. Nach und nach kreist ihr so euren Gegner ein und übernehmt immer mehr Ressourcen.

Solltet ihr Minen einnehmen, aber nicht über genug Einheiten zur Verteidigung verfügen, reicht bereits ein Verteidigungsturm, um einfache Überfälle des Gegners zu verhindern. Dieser wird umso effektiver, wenn Bogenschützen einquartiert sind und die Technologie “Mörderlöcher” erforscht wurde. So verschießen Türme und Burgen mehrere Pfeile und treffen selbst nahegelegene Feinde, da der Mindestabstand wegfällt.

Die perfekte Formation

Macht euch die heilige Dreifaltigkeit zu nutzen, indem ihr stark gepanzerte Einheiten an forderste Front stellt. Sie fangen einige Distanzangriffe ab und schotten die hinteren Linien von Nahkämpfern ab. Fernkämpfer sollten nie an vorderster Front stehen. Positioniert sie in zweiter Reihe, um sie so effektiv wie möglich einzusetzen.

Mönche können nicht nur Reliquien einsammeln und so eure Wirtschaft stärken. Bei richtigem Einsatz entscheiden sie einen ganzen Kampf zu euren Gunsten. Indem sie feindliche Einheiten bekehren, wechseln diese ihre Flagge und kämpfen fortan für euch. Ein Konter dieser Strategie ist die Entwicklung von “Ketzerei” im Kloster.

Durch “Ketzerei” sterben bekehrte Einheiten, statt die Flagge zu wechseln. Zusätzlich heilen Mönche verbündete Einheiten kontinuierlich, verlängern dadurch ihr Leben und schonen eure Ressourcen, da ihr weniger Truppen neu rekrutieren müsst. Positioniert sie zusammen mit Distanz-Belagerungswaffen in die hintersten Reihen, da sie äußerst fragil sind.

Die generellen Angriffsformationen sind die Linien- und Gitterformation. In brenzligen Situationen lohnt sich ein Wechsel in die Flankenformation. Um einzelne Einheiten zu schützen, wie etwa im Spielmodus Königsmord, empfehlen wir die Kastenformation.

Spezialitäten jedes Volks in AoE 2: Definitive Edition nutzen

Jedes Volk verfügt über einzigartige Eigenschaften, Entwicklungen und Einheiten. Wenn es zum Beispiel heißt, ihr hättet ein “Volk von Bogenschützen”, nutzt diesen Vorteil so gut es geht. Behaltet dennoch immer im Hinterkopf, dass Age of Empires 2: Definitive Edition auf dem Schere-Stein-Papier-Prinzip beruht.

Manche Völker sind wirtschaftlich stärker als andere. Wenn euer Volk beispielsweise schneller Holz sammelt als üblich, könnt ihr einige Dorfbewohner vom Holzhacken abziehen und dringendere Aufträge erteilen.

Bedenkt dabei, dass auch euer Gegenspieler Spezialfähigkeiten und -Einheiten hat, die er so gut wie möglich ausspielen will. Überrascht ihn, in dem ihr nicht immer die Einheiten baut, die euer Volk bevorzugt spielt, sondern auf Strategien setzt, die seine Taktiken und Einheiten kontert.

Zwei äußerst gute Völker für Einsteiger und Fortgeschrittene sind die Teutonen und Byzantiner. Sie verfügen jeweils über starke defensive Möglichkeiten, robuste Spezialeinheiten und einen breiten Technologiebaum. Das Volk der Goten dagegen ist nichts für Einsteiger, da sie keine Steinwälle bauen können und ihre Türme schwach sind.

Das Spielen der Kampagne bietet einen guten Einblick in verschiedene Völker. Besonders die einzelnen Missionen der Eroberer-Kampagnen, die nur aus jeweils einer Karte bestehen, intensivieren dieses Erlebnis und bieten zusätzlich interessantes Hintergrundwissen zur jeweiligen Nation.

Kämpfe nach dem Schere-Stein-Papier-Prinzip

Age of Empires 2 Definitive Edition basiert auf einem ausgeglichenen Kampfsystem: Infanterie schlägt Kavallerie, Kavallerie besiegt Artillerie und Artillerie vernichtet Infanterie. Nun gibt es in diesem System ein paar Besonderheiten, die Kämpfe anspruchsvoller und daher auch komplexer machen.

So sind zum Beispiel der Speerkämpfer und all seine Weiterentwicklungen exzellent für den Kampf gegen berittene Einheiten geeignet. Er ist die klare Konter-Einheit. Der Schwertkämpfer ist dies wiederum nicht, obwohl er zur Infanterie gehört. Hier wirkt sich eine der angesprochenen Besonderheiten aus, nämlich, dass es verschiedene Schadens- und Rüstungstypen gibt.

Ebenso existieren Infanterie-Einheiten im Spiel, wie der Freischärler, die andere Infanterie-Einheiten kontern, aber schwach gegen Kavallerie und Bogenschützen sind. Hier muss man den Beschreibungstext genau lesen, wenn man nicht überrascht werden möchte.

Zusätzliche Tipps, die euch in Age of Empires 2 helfen werden

  • Shortcuts sind äußerst nützlich, da sie die Zeit zwischen zwei Aktionen deutlich reduzieren. Drückt ihr “b” gelangt ihr ins Baumenü, mit “q” baut ihr anschließend eine Kaserne. Im jeweiligen Tooltip findet ihr den dazugehörigen Hotkey.
  • Mit Klick auf das Symbol links unterhalb der Minikarte markiert ihr alle untätigen Dorfbewohner auf der Karte. Sorgt dafür, dass sie immer alle beschäftigt sind.
  • Kürzere Laufwege bedeuten effizientere Arbeiter. Der Bau von Holzfäller- und Bergbauhütten ist besonders im späteren Spielverlauf sehr zu empfehlen.
  • Der Bau von zwei Dorfzentren kann sich lohnen. So könnt ihr während des Erforschens einer neuen Zeit weiter Dorfbewohner ausbilden und fallt wirtschaftlich nicht zurück.

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Niklas Walkerling
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