Visage

Visage orientiert sich stark an der spielbaren Demo zu Silent Hills namens P.T. (kurz für Playable Teaser). Trotz vieler anderer Genre-Einflüsse, will das Horror-Adventure euch mit einer ganz eigenständigen Geschichte gruseln.

Der Hype um einige Spiele verpufft so schnell wie er entstanden ist und dann gibt es Hype-Trains wie den um den Playable Teaser (kurz: P.T.) zu Silent Hills, die seit 2014 keinen Zwischenhalt gemacht haben. Die spielbare Demo begeisterte die Videospielwelt durch die Bank weg und sollte auf ein vollwertiges Release eines neuen Silent-Hill-Spiels Lust machen.

Die Demo schickt euch wieder und wieder durch einen Flur, sorgt jedoch mit dichter Grusel-Atmosphäre dafür, dass euch die kleinste Veränderung in der eben noch so vertrauten Umgebung in Panik versetzt. Zusätzlich rätselten Fans wochenlang über die kleinsten Details.

Der Haken an der Sache: P.T. ist bis heute alles, was ihr jemals von Silent Hills zu Gesicht bekommen habt. Die Arbeit am Horror-Titel wurde lange vor dessen Release eingestampft.

Schlagen wir nach dieser langen Einleitung also endlich den Bogen zum Spiel, um das es hier eigentlich gehen soll – Visage. Das macht kein Geheimnis daraus, dass P.T. einer seine größten Einflüsse ist und will euch eine eigene Geschichte erzählen.

Damit tritt es übrigens nicht in Konkurrenz zu seinem großen Vorbild. Schließlich gab dessen Verantwortlicher Hideo Kojima (Schöpfer von Metal Gear Solid) an, dass P.T. gar keine Anknüpfungspunkte an Silent Hills gehabt hätte und eher als Appetitanreger für das »richtige Spiel« funktionieren sollte.

Im Fall der Entwickler hinter Visage hat das derart gut funktioniert, dass sie eine Crowdfunding-Kampagne für ihr eigenes Horrorspiel ins Leben gerufen und so viele Unterstützer von ihrem Projekt überzeugt haben, dass sogar genug Geld für VR-Support zusammengekommen ist.

Visage dreht sich um ein merkwürdiges Haus, in dem einige Familien ihr Leben friedlich verbracht haben, viele aber bestialische Tode gestorben sind. Irgendetwas stimmt hier also ganz gewaltig nicht und ihr macht es zu eurer Aufgabe, dieser Sache auf den Grund zu gehen.

Blöd nur, dass es scheinbar düstere Kräfte gibt, die gar nicht damit einverstanden seid, dass ihr eure Nase in diese Angelegenheit steckt. Zum Gameplay zählt unter anderem der Umgang mit dem Stress, der dadurch erzeugt wird, dass grauenerregende Kreaturen an euren Fersen kleben.

Darüber hinaus stellt euch Visage vor Rätsel, für die ihr euch im Gruselhaus ganz genau umsehen müsst. Vielleicht kommt ihr dem großen Mysterium langsam auf die Schliche, indem ihr euch anschaut, was auf den Videokassetten da drüben ist? Möglicherweise löst ihr das knifflige Puzzle ja, indem ihr das Licht ausschaltet? Aber was war dieses Geräusch da hinter euch? Es bleibt spannend….

Facts:

  • Wie der Playable Teaser zu Silent Hills, aber als ganzes Spiel
  • Weitere Einflüsse: Penumbra, Silent-Hill-Reihe, Amnesia
  • Düstere Detektivarbeit auf der Jagd nach einem unheimlichen Mysterium
  • VR-Support
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