Fallout 76

Mit Fallout 76 macht die Reihe zeitlich gesehen einen Schritt rückwärts und schickt die Spieler in eine deutlich rauere Welt.

Mit Fallout 76 will Bethesda neue Wege im Endzeit-Szenario beschreiten. Zuletzt wagte man diesen Schritt ziemlich erfolgreich mit dem Mobile-Titel Fallout Shelter, der später dann noch für PC und Konsolen portiert wurde. Fallout 76 wird jedoch ganz andere Dimensionen haben.

Der neueste Ableger der Reihe wird vom Umfang her nicht hinter den bisherigen Hauptteilen der Serie zurückstehen, bekommt aber eine entscheidende neue Komponente: eine Online-Anbindung.

Nach aktuellen Informationen und Spekulationen wird Fallout 76 also kein normales Singleplayer-Spiel, sondern stattdessen ein Online-Survival-RPG mit Multiplayer. Dennoch soll weiterhin die Geschichte im Mittelpunkt des Spiels stehen.

Komplett neu orientieren müssen sich Fallout-Veteranen daher nicht. Ebenfalls zurückkehren werden Elemente wie der Basenbau aus Fallout 4.

Zeitlich dürfte der neueste Teil übrigens als Prequel zu den bisherigen Teilen der Serie verstanden werden. Der namensgebende Vault 76 sollte – so die Fallout-Lore – bereits 20 Jahre nach dem nuklearen Krieg wieder geöffnet werden. Die Bewohner sollten die Welt wiederaufbauen.

Zum Vergleich: Fallout 3 und 4 spielen rund 200 Jahre nach dem Krieg – entsprechend gibt es auch verhältnismäßig viele Strukturen und Siedlungen.

Diese dürften wir, sollten sich die aktuellen Vermutungen bestätigen, in Fallout 76 allerdings noch vergeblich suchen.