Assassin’s Creed: Origins

Nach einer einjährigen Pause hat sich Ubisoft Ende 2017 mit einem neuen Teil der Action-Adventure-Reihe Assassin's Creed zurückgemeldet. Dabei werden einige der bisherigen Spielprinzipien neu erdacht und bringen frischen Wind in die Geschichte rund um die nach Kodex agierenden Meuchelmörder.

Im Gegensatz zu den Vorgängern, die sich zeitlich immer weiter der Gegenwart genähert haben, macht Origins einen gewaltigen Satz zurück und nimmt Spieler mit ins Alte Ägypten. Als der letzte Medjay Bayek von Siwa sind wir, gemeinsam mit Bayeks Frau Aya, zur Regierungszeit der letzten Pharaonin Kleopatra unterwegs.

Die wurde von ihrem Bruder, dem Kindkönig Ptolemaios XIII., entmachtet – der wiederum kaum mehr als eine Marionette des »Orden der Ältesten« zu sein scheint. Dieser Orden ist ein Vorläufer der Templer und strebt nach der Macht der Götter.

Die Pharaonin will ihre Macht zurück und setzt dabei nicht nur auf politische Schachzüge, sondern auch auf Bayeks Klinge. Der letzte Medjay agiert einerseits zumindest teilweise auf Kleopatras Geheiß und räumt Feinde aus dem Weg, die ihren Plänen im Weg stehen. Andererseits hat Bayek eine ganz persönliche Geschichte mit dem Orden und sinnt nach Rache. Auf seinem Feldzug erleben wir den Ursprung und die Gründung der Assassinen-Bruderschaft.

Zusätzlich zur spannenden Hauptgeschichte bietet Assassin’s Creed: Origins noch zig kleinere und größere Nebenmissionen, die Bayek in die entlegensten Winkel des Landes, die Pyramiden von Gizeh oder unter die Sphinx führen. Außerdem warten mit Gladiatoren-Arenen und dem Hippodrom in Alexandria weitere Herausforderungen.

Das Kampfsystem in Origins wurde generalüberholt und ist nun deutlich dynamischer als das der Vorgänger. Wer bisher auf die bewährte Block-Konter-Taktik gesetzt hat, wird sich in der Rolle von Bayek erstmal umgewöhnen müssen.

Außerdem verfügt Bayek über seinen geflügelten Begleiter Senu. Den Adler kann er losschicken, um feindliche Lager aus der Vogelperspektive zu untersuchen. Dabei werden Gegner dauerhaft markiert und einen von ihnen kann Senu nach einem Sturzflug sogar ablenken. Hinzu kommt die neue Fähigkeit des Animus-Puls. Der versieht alle wichtigen Gegenstände in der näheren Umgebung mit einem Marker.

Durch das neue Lootsystem findet Bayek in Assassin’s Creed: Origins Waffen und Ausrüstung, die nun über Attribute und Level verfügen. Bayek kann also im Lauf des Spiels mit stärkerer Ausrüstung schlagkräftiger werden. Die Grundausrüstung, aber auch gefundene Waffen, wertet ihr über das neue Crafting-Menü auf.

Und wer in einer Auszeit lieber etwas zur Geschichte Ägyptens erfahren möchte, bekommt dazu durch einen eigenen Modus von Origins erstmals die Gelegenheit. Dabei steht die komplette Spielwelt als virtuelles Museum ohne Kämpfe zur Verfügung.

Facts:

  • Zugleich Fortsetzung und Vorgeschichte der Assassin’s-Creed-Reihe
  • Geschichte spielt vor rund 2000 Jahren
  • Hauptcharakter Bayek von Siwa
  • Neues, dynamisches Kampfsystem
  • Neues Lootsystem
  • Crafting zur Verbesserung der Ausrüstung
  • Dedizierter Geschichtsmodus ohne Kämpfe