Assassin’s Creed Odyssey

Kein Sand mehr in den Sandalen: Der nächste Teil der Assassin's-Creed-Reihe führt ins antike Griechenland. Trotz zeitlichem Rückschritt ist das Spiel an anderer Stelle aber eine konsequente Weiterentwicklung des Vorgängers.

Mit Assassin’s Creed: Origins hat die Meuchelmörder-Serie die langersehnte Frischzellenkur bekommen und wurde deshalb – vollkommen zurecht – hochgelobt. Odyssey schließt an viele der Neuerungen aus Origins an, führt die Spieler allerdings in eine neue Zeit und an einen neuen Schauplatz.

Im Jahr 431 vor Christus erleben wir im antiken Griechenland den Peloponnesischen Krieg hautnah mit – also die Querelen der Städtebünde um Athen und Sparta. Dabei bekommen wir zum ersten Mal die Wahl, ob wir als männlicher oder weiblicher Charakter in die Schlacht ziehen möchten und müssen uns zu Spielbeginn zwischen Alexios und Kassandra entscheiden. Inhaltlich soll diese Wahl aber so gut wie keine Auswirkungen haben.

In Sachen Story bekommt Assassin’s Creed Odyssey ebenfalls eine große Neuerung: Erstmals in der Serie wird es, ganz Rollenspiel-typisch, Dialogoptionen geben. Daraus ergeben sich unterschiedliche Missionsverläufe und final sogar unterschiedliche Spielenden. Der Gegenwartsteil mit Layla Hassan kehrt zurück und soll umfangreicher sein als noch in Origins.

Beim Gameplay zulande ähnelt Assassin’s Creed Odyssey in weiten Teilen dem Vorgänger. Allerdings gibt es keine versteckte Klinge mehr, sondern stattdessen den Speer des Leonidas, der aber für die gleichen Zwecke verwendet wird.

Aus Black Flag feiern die Seeschlachten ihre große Rückkehr in Odyssey. Die Systeme wurden natürlich angepasst und verfeiert – so ist es nun möglich, gezielt NPCs für die eigene Mannschaft zu rekrutieren. Die Ausrüstung des Spielcharakters kann ebenfalls angepasst und nicht mehr nur aufgewertet werden, was ebenfalls mehr Rollenspiel-Aspekte mit sich bringt.

Facts: 

  • Assassin’s Creed Odyssey spielt 431 vor Christus im antiken Griechenland
  • Peloponnesischer Krieg verändert die Spielwelt
  • Wahl zwischen männlichem und weiblichen Hauptcharakter
  • Seeschlachten kehren zurück
  • Dialogoptionen und mehr Anpassung bei der Ausrüstung
  • Unterschiedliche Spielenden