Anno 1800

Anno 1800

Zum 20. Jubiläum der Anno-Reihe kehrt Ubisoft mit Anno 1800 zurück zu den Wurzeln der Reihe und widmet sich wieder einem historischen Szenario. Mit Anno 2070 und Anno 2205 erschienen zuletzt nämlich zwei Auskopplungen der Aufbauspiele, die sich mit der Zukunft befassten.

Anno 1800 schickt euch dagegen in die Zeit der Industriellen Revolution, sodass ihr zwar wie immer geschickt planen und bauen müsst, damit all die Produktionsketten auf eurer Insel und in eurer Stadt ordentlich funktionieren. Da wieder jede Ware in der Spielwelt einzeln simuliert wird, sind Transportwege und Co. besonders wichtig, wobei euch das erstmals in der Anno-Reihe nutzbare Schienennetz helfen dürfte.

Gleichzeitig bekommt ihr es aber auch Protesten oder Streiks der Arbeiterklasse zu tun. Wie ihr diese löst, also mit Besänftigung oder aller Gewalt, das bleibt euch überlassen – allerdings müsst ihr mit den Konsequenzen leben.

Nette Herrscher dürfen aber zum Beispiel Unterhaltungsstätten für die Bevölkerung erbauen, wie etwa einen Zoo – für den ihr sogar in jedem Gehege auswählen könnt, welche Tiere dort hausen sollen. Wer seine Macht dagegen demonstrieren will, der baut später Monumentalbauten, die Zeit und Ressourcen fressen, aber im Vorgarten eines Alleinherrschers eigentlich nicht fehlen dürfen.

Generell lässt sich der Spielverlauf wohl am besten als Mischung aus Anno 1404, dem für viele Fans besten Teil der Serie, und Anno 2205 beschreiben. So kehren die zufallsgenerierten Inseln sowie der Konkurrenzkampf mit KI-Widersachern zurück, bei dem der friedliche Handel ebenso möglich ist wie der militärische Weg.

All die Neuerungen aus den moderneren Teilen bleiben aber erhalten, darunter zum Beispiel die Möglichkeit der Expansion auf mehrere Regionen.

Anno 1800 bietet zu guter Letzt abseits der Story-Kampagne auch noch ein frei konfigurierbares Endlos-Spiel sowie einen Multiplayer-Modus.

Facts:

  • Anno 1800 widmet sich nach zwei Zukunftsszenarien wieder einer historischen Vorlage: der Industriellen Revolution
  • Einzeln simulierte Waren und Produktionswege machen die Wirtschaftssimulation anspruchsvoll
  • Jede Menge Wahlmöglichkeiten, etwa Streiks besänftigen oder mit Gewalt auflösen oder Bürger mit Zoo und Co. unterhalten oder Macht mit Prunkbauten demonstrieren. Entscheidungen beeinflussen Spielwelt spürbar.
  • Mehrere Inseln und Regionen besiedelbar
  • Wahl zwischen friedlichem oder kriegerischem Vorgehen
  • Story-Kampagne, Endlosspiel und Multiplayer stehen zur Wahl
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