Amiibo Festival

Animal Crossing: Amiibo Festival

Während die Amiibo, Nintendos Sammelfiguren-Reihe, bei den meisten Spielen eine eher unterstützende Rolle haben, bekommen sie mit Animal Crossing: Amiibo Festival endlich ihren eigenen Titel. Das digitale Brettspiel ist eine gelungene Mischung aus Mario Party und Animal Crossing.

Normalerweise werden Nintendo-Spiele um die Bonuseffekte der Amiibo erweitert. In Smash Bros erhalten wir beispielsweise Computer-Gegner, die wir trainieren und aufleveln können. Animal Crossing: Amiibo Festival hingegen ist komplett auf den Plastikfiguren und den Amiibo-Karten aufgebaut. Das Startpaket enthält zwei Animal Crossing-Amiibos, grundsätzlich kann aber jeder der Dorfbewohner, der als Amiibo oder als Sammelkarte verfügbar ist, per Sensor eingelesen und so in das Spielfeld transportiert werden.

Amiibo Festival ist nämlich ein digitales Brettspiel. Ähnlich wie bei Mario Party würfeln wir und bewegen uns dann mit unseren Figuren über das Spielfeld auf diverse Aktionsfelder. Diese unterscheiden sich je nach Monat, den wir zu Beginn des Spiels auswählen. Jede Runde im Spiel dauert einen Tag. Ganz im Sinne der Animal Crossing-Serie haben die Jahreszeiten und sogar Monate samt ihren Feiertagen nämlich einen starken Einfluss auf das Geschehen im Spiel.

Je nach Feiertag kommen besondere Besucher ins Dorf, außerdem werden einmal im Monat Angel- oder Insektenturniere veranstaltet. Der Monat bestimmt auch, wie das Spielbrett aussieht und welche Ereignisse auf den Feldern auf uns warten. Im Winter ist das Brett schneebedeckt, im Sommer laden uns Stadtbewohner auf einen gemütlichen Spaziergang in der Sonne ein.

Im Laufe des Monats können wir zudem das Spielfeld erweitern, indem wir Gebäude fertig stellen und so für zusätzliche Wege in der Brettspiel-Stadt sorgen. Unterwegs kommen wir immer wieder an unterschiedlichen Attraktionen vorbei, bei denen wir Minispiele absolvieren müssen. In “Animal Quizzing” beantworten wir Fragen rund um Animal Crossing, in “Die einsame Insel” müssen wir vom namengebenden verlassenen Eiland wieder herunterfinden.

Klassische Minispiele wie Luftballons zerplatzen oder Obst einsammeln gibt es selbstverständlich ebenfalls. Für erfolgreich absolvierte Spiele erhalten wir Sternis, die am Ende des Spiels in Glückstickets umgetauscht werden. Der Spieler mit den meisten Tickets gewinnt.

Einmal die Woche ist jedoch Schluss mit Spaß und Spiel. Sigrid, die Rübenhändlerin, besucht jeden Sonntag unser Dorf und bietet ihre Ware an. Danach liegt es an uns, die Rüben die Woche über zum tagesaktuellen Preis zu verkaufen. Erhaschen wir den richtigen Moment, bekommen wir erheblich mehr Sternis. Hier müssen wir selbst erwägen, welcher Tag am besten für den Verkauf geeignet ist.

Am letzten Tag des Monats endet die Partie, dann wird abgerechnet. Aller verdienten Sternis werden in Glückstickets umgerechnet, und der Spieler mit den meisten verdienten Tickets gewinnt. Je nach Spielweise kann das derjenige sein, der die meisten Spiele gewonnen hat, oder derjenige, der zur richtigen Zeit seine Rüben verkauft hat. Wie bei jedem “echten” Brettspiel auch ist natürlich zusätzlich noch eine große Portion Glück dabei.

Facts:

  • Witziges Party-Game für bis zu vier Spieler
  • Sinnvoller Einsatz von Amiibo-Spielfiguren und Sammelkarten