Prey
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Am 5.5.2017 erscheint der Sci-Action-Shooter Prey. Laut Publisher Bethesda soll es ein 1rst-Person-Science-Fiction-Thriller werden. Was das genau bedeutet, werden wir erst erfahren, wenn das Spiel veröffentlicht wird. Was wir bis jetzt schon wissen? Dass die Kombination aus Nadeln, Gehirnen und Alien-DNS in der Summe ein wirklich spannendes Spiel ergeben.

In Prey schlüpfen wir in die Rolle von Morgan Yu, der sich zu Spielbeginn im letzten Testlauf vor seiner Aufnahme auf die Raumstation Talos 1 befindet. Dort werden seit Jahren Typhon-Aliens erforscht, mit deren Hilfe die Wissenschaftler die so genannten Neuromods entwickelt haben. Neuromods ermöglichen uns, in Sekunden komplexe Prozesse wie Hacking oder Klavier spielen zu erlernen, ohne dafür üben zu müssen.

Doch wie es mit Alien-Technologie und Menschenversuchen nunmal so ist, geht etwas schief. Während der Testreihe verwandelt sich auf einmal die Kaffeetasse eines Wissenschaftlers in ein Alien und streckt den Forscher nieder. Anscheinend haben die Aliens sich befreit und streifen nun durch das Labor.

Morgan fragt sich zu recht, wie die Aliens auf die Erde kommen konnten, bis er feststellt, dass nicht die Aliens diejenigen sind, die an einem anderen Ort sind als gedacht. Er selbst befindet sich nämlich gar nicht auf der Erde, sondern auf der Raumstation – und das schon seit Jahren. Anscheinend hat er die Neuromods an sich ausprobiert und beim neu einsetzen sein Gedächtnis verloren. Ein Fakt, den sein Bruder, ebenfalls ein Forscher, ausgenutzt hat, um ihn seit Monaten als Versuchskaninchen zu verwenden.

Mit dem Ausbruch der Aliens wird auch Morgan befreit und findet sich kurze Zeit später auf der scheinbar verlassenen Raumstation wieder. Alle anderen Bewohner sind entweder evakuiert, verschwunden oder liegen als grausam entstellte Leichen am Boden.

Damit steht Morgan gleich vor einem ganzen Haufen Probleme: Zum einen muss er in einer Raumstation voller Aliens überleben. Währenddessen sollte sie aber auch rausfinden, wer für diesen Unfall verantwortlich ist, warum sie seit Monaten in einer Gedankenschleife gefangen war und wie er von dieser Horror-Station wieder herunter kommen soll.

Das ist natürlich alles nicht so einfach. In Prey müssen wir nämlich denken. Da reicht es nicht, mit einer der überall herumliegenden Waffen durch die Korridore zu laufen und sich den Weg frei zu schießen. Zum einen, weil gerade die später auftauchenden Aliens eine Menge aushalten und uns nach allen Regeln der Kunst auseinandernehmen. Zum anderen, weil sich eine verschlossene Tür eben nicht mit einer Kugel, sondern nur mit einer Keycard öffnen lässt.

Um voran zu kommen, ist um-die-Ecke-Denken also ein Muss. Dazu nutzen wir entweder unsere Neuromods, die uns zum Beispiel das Hacken oder das Heben von schweren Gegenständen ermöglichen. Oder wir bauen uns mit dem Recycler in unserem Büro Waffen und Munition aus Müll und anderen Materialien, die wir quer durch die Raumstation verstreut finden.

Mit einer neuen Technologie, einer Verschwörung und einer alternativen Realität haben wir eine ganze Menge zu verdauen, und das schon in den ersten zwei Stunden des Spiels. Das ist aber in keinem Fall negativ gemeint, denn Prey gibt sich viel Mühe, seine Geschichte und die Welt, in der sie spielt, spannend und aufwendig zu inszenieren.

Wie sehr sich die Neuromods auf den Kampf auswirken oder welche Waffen noch auf der Raumstation auf uns warten, können wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. Was wir allerdings sagen können ist, dass Prey Spaß macht. Mit seinen ausgeprägten Erkundungspassagen, den Horrorelementen und den wirklich interessanten Fähigkeiten spielt sich Prey wie ein Alien: Isolation mit Köpfchen. Es hat genau die Prise Horror, die uns bei der Stange hält, ohne dass wir das gesamte Spiel hinter einem Sofa versteckt verbringen müssen. Die Feinde flößen uns Respekt ein, sind aber nicht unbesiegbar und machen das Erforschen der Raumstation noch ein bisschen spannender. Und dann ist da noch das coole Weltraumsetting. All das macht Talos 1 zu einer Raumstation, auf der wir selber gerne mal herumstromern würden, sobald sie die Sache mit den Aliens im Griff haben.

Infos
Release: 5. Mai 2016
USK: ab 16 Jahren
Systemanforderung
Minimal:
OS: Windows 7/8/10 (64-bit)
Prozessor:
  • Intel i5-2400, AMD FX-8320
Speicher: 8 GB RAM
Festplattenspeicher: 20 GB verfügbarer Speicherplatz
Grafikkarte:
  • GTX 660 2GB, AMD Radeon 7850 2GB
Empfohlen:
OS: Windows 7/8/10 (64-bit)
Prozessor:
  • Intel i7-2600K, AMD FX-8350
Speicher: 16 GB RAM
Festplattenspeicher: 20 GB verfügbarer Speicherplatz
Grafikkarte:
  • GTX 970 4GB, AMD R9 290 4GB
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