Hardware

Nintendo Switch hat im Handheld-Modus deutlich weniger Grafikpower

20.12.2016
Autor: Constanze Thiel
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Nintendo Switch Nintendo Switch

Allzu viel ist über die Nintendo Switch nicht bekannt, doch aktuell stehen Spekulationen im Raum, dass sie im stationären Modus deutlich mehr Grafikpower bieten wird.

Am 13. Januar 2017 hat das Warten für Nintendo-Fans endlich ein Ende. Denn an diesem Tag will der Konzern Infos wie Release-Datum, Spiele-Line-up sowie Preis der Nintendo Switch bekannt geben, die euch irgendwann im März 2017 erreichen soll. Die Kollegen von Eurogamer haben die Hardware aber schon jetzt genauer unter die Lupe genommen und Spekulationen bezüglich der Leistung angestellt. Kurz und knapp lassen die sich so zusammenfassen: In der Dockingstation soll die Nintendo Switch insgesamt mit deutlich mehr Leistung aufwarten als abseits davon.

Schon seit der Enthüllung der Mischung aus stationärer Konsole und Handheld im Oktober steht fest, dass in der Nintendo Switch Produkte vom Hersteller Nvidia verbaut sein werden. Nach aktuellem Stand der Dinge handelt es sich dabei um einen Mikroprozessor namens Tegra X1, der mit Grafikeinheiten vom Modell Maxwell ausgestattet ist. Insgesamt greift Tegra X1 auf vier ARM-A57-Rechenkerne mit höchstens 2,0 GHz Takt sowie vier A53-Rechenkernen zurück. Letztere laufen allerdings in einer Art Energiesparmodus, also nicht mit ihrer maximalen Leistung. Basierend auf Informationen aus Leaks, die darüber hinaus beispielsweise verraten, dass die Größe des Systemspeichers 32 GB fasst und die des Hauptspeichers 4 GB, ziehen die Kollegen von Eurogamer ihre Schlüsse.

Demnach habe die Nintendo Switch zwei Performance-Konfigurationen und sei im mobilen Modus nicht so leistungsstark wie im stationären. In Zahlen sieht das so aus: Mit einem Wert von 1020 MHz bleiben die Rechenkerne sowohl im Dock als auch außerhalb davon stabil. Bezüglich der GPU besteht hingegen ein großer der Unterschied. In der Dockingstation kommt sie auf 768 MHz, abseits davon auf 307.2 MHz. Der Speichercontroller bietet im Dock 1.600 MHz, im mobilen Modus allerdings nur 1331 MHz. Auf Eurogamer ist weiterhin zu lesen:

»So, wie es momentan aussieht, weist die Switch in der Dockingstation eine GPU mit dem 2,5-fachen der Leistung auf, die derselbe Grafikprozessor liefert, wenn die Switch im Batterie-Modus arbeitet.«

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Dass die GPU mit weniger Leistung läuft, wenn sie sich nicht im Dock befindet, sei darauf zurückzuführen, dass dadurch nicht nur Energie gespart, sondern auch Wärmeentwicklung eingedämmt wird. Weil die Auflösung auf dem Display der Switch mit 720p vergleichsweise gering ist, ist dieser Schritt nicht überraschend.

Nintendo gibt derweil keine Auskünfte rund um die Switch. Deshalb stehen nicht nur hinter den obigen Spekulationen, sondern auch hinter dem angeblichen Exklusiv-Titel Seasons of Heaven zum Teil große Fragezeichen. Vor Kurzem wurde nämlich klar, dass Nintendo das vom Entwickler-Studio Any Arts als Exclusive angekündigte Adventure laut eigenem Statement gar nicht bekannt sei. Bis zur Nintendo Switch Presentation am 13. Januar 2017 müsst ihr euch also noch gedulden, wenn ihr endlich Informationen von offizieller Seite bekommen möchtet.

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